Ägypterinnen tanzen im Regen

27.07.2017

Ägypterinnen tanzen im Regen

Seit einer Woche ist am Schillingsweg die Ägyptischen Flagge gehisst, denn es sind 28 Mädchen unter der Leitung von Dr. Maggy Rashid und Nihal Koptan zu Gast.

In Kairo besuchen die Schülerinnen die Deutsche Schule der Borromäerinnen und machen dort das deutsche Abitur. Seit dem Kindergarten lernen sie die deutsche Sprache und sprechen diese perfekt. Während ihres dreiwöchigen Aufenthaltes erkunden die Jugendlichen Ostwestfalen, Köln, Berlin und München, um möglichst viel von der deutschen Kultur kennenzulernen. Der Höhepunkt des Aufenthaltes ist jedes Jahr der ägyptische Abend, den die Mädchen für ihre Gastfamilien einen Tag lang mit landestypischen Köstlichkeiten vorbereiten. Die Gastfamilien erhalten einen Einblick vom Leben in Ägypten und müssen bei einem Quiz viele Fragen zur ägyptischen Geschichte beantworten. Durch das Leben in den Gastfamilien erfahren die Schülerinnen viel über die Kultur und den Alltag in Deutschland. Einige Mädchen gehen abends noch durch die grüne Natur, bewundern den Mais oder tanzen im Regen, all das was für sie neu und ungewohnt ist. Viele sind über die Herzlichkeit und Wärme der Gastfamilien angenehm überrascht, gibt es doch das Gerücht, dass Deutsche kühl und unnahbar sind. Genau aus diesem Grund sind die Internationalen Begegnungen so wichtig. „Internationale Jugendbegegnungen sind das Fundament guter internationaler Beziehungen – denn nur Menschen, die sich kennen und schätzen gelernt haben, können später auch gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Die Arbeit des Droste-Hauses hat deshalb einen hohen Stellenwert, und in Zeiten internationaler Missstimmungen und Krisen wird sie immer wichtiger“, so Ralph Brinkhaus, Stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag