Kulturabend Iran im Mal- und Begegnungsort

04.03.2020

Kulturabend Iran im Mal- und Begegnungsort

Über 40 Menschen verschiedener Nationalitäten kamen Mitte Februar im „Mal- und Begegnungsort“ zusammen, um am ersten Kulturabend teilzunehmen.

Den Auftakt bildete der Iran. Eingeladen hatte das Droste-Haus, das seit Mai 2019 den Mal- und Begegnungsort an der Hauptstraße 15 neben der Bibliothek in Verl betreibt. 

Auf das Thema stimmte die Besucher*innen ein kurzer Film über den Iran und seine Besonderheiten ein. Es folgte eine Präsentation mit Fotos und Informationen über die Kultur, Geschichte, Religion, Lebensart und Besonderheiten des Landes. Das Gefühl, direkt im Nahen Osten zu sein, vermittelten nicht nur die ausgestellten Gegenstände, sondern auch ein kurzes Gitarrenkonzert von Faroug Wahedi, der seit 4 Jahren in Verl lebt. Nach einem kurzweiligen Fragespiel zum Iran gab es köstliche persische Snacks, die von Parvin Sadeghi, Marzya Islami und Fathema Wahedi vorbereitet wurden. Beim Naschen von gefüllten Datteln, Nüssen, getrocknetem Obst, Pistazien, Granatapfelkernen und Tee wurde geklönt und debattiert und alle waren begeistert von der ungezwungenen Atmosphäre. „Diese lockere Atmosphäre heute Abend habe ich 2018 bei unserem Besuch im Iran häufig erlebt. Die Iraner sind sehr offen und herzlich“, sagte Margret Lütkebohle vom Droste-Haus. 

Im Mal- und Begegnungsort finden regelmäßig Kulturabende zu verschiedenen Ländern statt. Am Donnerstag, 23.04.20 geht es um Rumänien und am 27.08.20 um China. Start ist immer um 18 Uhr.

Im Mal- und Begegnungsort treffen sich Verler*innen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte, um gemeinsam zu malen. Die entstandenen Bilder werden nicht interpretiert, bewertet und besprochen, sie verbleiben dort. Die Kurse laufen dienstags, mittwochs und freitags. Einzelplätze sind noch frei. Interessierte können einmal zum Kennenlernen vorbei kommen. Am Samstag, den 07.03.20 gibt es von 15:00-17:30 Uhr die Möglichkeit, den Mal- und Begegnungsort kennen zu lernen. Neue Kurse starten nach den Osterferien. Das Projekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat gefördert.