Begegnungen im Ausland

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Begegnungen im Ausland 2020

Zu jeder Internationalen Jugendbegegnung zählt auch der Gegenbesuch im Ausland. Wir organisieren die Fahrten, die je nach Wunsch der weiterführenden Schule im Frühjahr oder im Herbst durchgeführt werden und bereiten die Jugendlichen in Seminaren auf ihren Auslandsaufenthalt vor. Nicht immer findet die Übernachtung im Gästehaus oder Hotel statt, sondern in Gastfamilien, um das Leben und den Alltag hautnah kennen zu lernen. Sie suchen als Schule noch einen interessanten Partner? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Die Begegnung mit Spanien im Februar 2020 wäre der Auftakt des Internationalen Jahres des Droste-Hauses gewesen. Durch Corona kam alles anders. Es begann mit Absagen aus dem Ausland schon Wochen bevor es in Deutschland die ersten Entscheidungen gab. Das Internationale Team arbeitet jetzt unter Hochdruck und sucht gemeinsam mit den Partnern Ersatztermine für die verschobenen Begegnungen. „Der Wunsch nach Normalität ist groß und wir hoffen, dass wir bald wieder unsere Besucher - aus dem Ausland genauso wie aus Verl und Umgebung - willkommen heißen dürfen. Aber jetzt müssen wir alle mithelfen, die Krise zu meistern“, so Karl-Josef Schafmeister, Vorsitzender der Einrichtung.
in Spanien Februar 2020
Gedenkstättenfahrt im Februar 2020
in der Dominikanischen Republik im August 2019
in Lettland Sept. 2019
in Teneriffa Nov. 2019

Jugendbegegnung in Katalonien
Internationales Jahr im Droste-Haus gestartet

Katalanische und deutsche Jugendliche möchten gemeinsam Verantwortung übernehmen.
„Verantwortung für mich, dich und Europa“ war das Thema des diesjährigen deutsch-katalanischen Jugendbegegungungsprojektes des Droste-Hauses in Verl. Zu diesem Thema haben sich 15 Schüler*innen der Anne-Frank Gesamtschule aus Gütersloh bereits am 12. Februar 2020 haben mit der Lehrerin Oksan Singil und der pädagogischen Mitarbeiterin des Droste-Hauses Anne Schulte für den ersten Teil des Projektes auf den Weg nach Sant Celoni in Spanien gemacht. 

Bei der ersten Begegnung in Katalonien haben sich die katalanischen und deutschen Jugendlichen mit der Frage auseinandergesetzt, in welchen Bereichen sie als Jugendliche Verantwortung übernehmen können. Dabei haben die deutschen Jugendlichen gemerkt, dass Traditionen und Bräuche in Katalonien immer noch eine sehr wichtige Rolle spielen und durften zwei davon selbst einmal ausprobieren und erleben: Den Ball des Gitanes, einem katalanischen Volkstanz, der sich in jedem Dorf z.B. in der Ausführung und in den Trachten unterscheidet und die Festumzüge mit den populären Figuren der Gigantes und Cabezudos. Die Jugendlichen haben dazu die Werkstatt Sarandaca in Granollers besucht, in der in alter Familientradition die riesigen Figuren für die Umzüge hergestellt werden und durften anschließend einen eigenen kleinen Straßenumzug nachspielen. 

Ein weiteres Highlight im Programm war der Besuch der Kooperative „La Fageda“ in der Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten. In dem nichtkommerziellen Betrieb werden Milchprodukte und Marmeladen hergestellt unter dem Einsatz innovativer Methoden, wie z.B. Klassische Musik und Massagerollen für die Kühe während des Melkens.   

Während des Aufenthaltes in Spanien haben die Jugendlichen aus dem Kreis Gütersloh in Gastfamilien in kleinen Städten in und um Sant Celoni in der Nähe von Barcelona am Fuße des landschaftliches wunderschönen Gebirges Montseny verbracht und dort die Gelegenheit bekommen, tolle Einblicke in den authentischen Familienalltag, die Traditionen und die Essgewohnheiten der Katalanen zu bekommen und natürlich die Gelegenheit, sich von der herzlichen Gastfreundschaft der Katalanen selbst zu überzeugen. Als Zeichen der Freundschaft und auch als Ausgleich des ökologischen Fußabdrucks haben die Jugendlichen gemeinsam mit den Gastfamilien einen Baum und verschiedene Blumen im Garten der Schule Institut Baix Montseny gepflanzt. 

Die Jugendlichen möchten aktuell in Zeiten von Fridays For Future natürlich insbesondere im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes Verantwortung übernehmen und haben gemerkt, dass das Wissen über einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen in den beiden Ländern derzeit noch sehr unterschiedlich ist.

Sant Celoni
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Diese Maßnahme wurde gefördert durch:
Erasmus+
Stadt GT
Kreis GT
 

Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz
Gymnasiasten treffen Auschwitz-Überlebende


75 Jahre nach der Befreiung des KZ-Auschwitz machten sich im Februar 24 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Verl auf den Weg zu einer fünftägigen Gedenkstättenfahrt nach Polen. Begleitet wurden sie von den beiden Geschichtslehrern Stefanie Blumenthal und Norbert Stuckenbrock sowie von Susanne Jasper vom Droste-Haus.

„Wir beginnen die Fahrt mit dem Besuch der Stadt Krakau und bereiten uns somit ganz bewusst auf den abschließenden Aufenthalt in Auschwitz vor“, erläutert Margret Lütkebohle, pädagogische Mitarbeiterin des Droste-Hauses, die die Fahrt im Vorfeld organisierte. In Krakau setzten sich die Jugendlichen sehr intensiv mit der Lebenssituation der Juden während des 2. Weltkrieges auseinander. In einer Stadtführung besuchten sie das alte, jüdische Viertel Kazimierz und erkundeten das ehemalige Krakauer Ghetto. Dort besuchte die Gruppe die ehemalige Adler-Apotheke, die einzige im Ghetto, die ein wichtiger, geheimer Treffpunkt für Juden wurde. Eine Führung im Museum der ehemaligen Schindler Fabrik und der Besuch der bedeutenden Burg Wawel rundeten das Programm in Krakau ab.
In der KZ-Gedenkstätte Auschwitz (polnisch Oswiezem) wurden die Jugendlichen in einer knapp vierstündigen Führung mit den dort ausgeübten Gräueltaten und der Ermordung von über 1,1 Mio Menschen zwischen 1940 und 1945 konfrontiert. 

Sehr berührend war dann das Gespräch und Treffen mit der Auschwitz-Überlebenden Stefania Wernik, die als Baby diesen Ort überlebte und die Erlebnisse ihrer Mutter berichtete. Sie gab den Jugendlichen den dringenden Appell auf dem Weg „niemals gleichgültig zu sein“. Mit Hilfe von Referaten und Rollenspielen setzten sich die Jugendlichen über Diskriminierung und Ausgrenzung in der Vergangenheit und Gegenwart auseinander. Die Jugendlichen wie auch das Leitungsteam waren sich einig, dass diese Zeit der deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit geraten darf.

Diese Maßnahme wurde gefördert durch:
Land NRW Familie
Stadt Verl
 

Am 09. August 2019 haben sich 10 Jugendliche aus dem Kreis Gütersloh für 16 Tage zu einem Austauschprojekt in die Dominikanische Republik aufgemacht, um dort gemeinsam mit dominikanischen Jugendlichen gegen den immensen Plastikmüll anzukämpfen und mit verschiedenen Aktionen auf das Problem aufmerksam zu machen. 

Das Austauschprojekt des Droste-Hauses unter der Leitung der pädagogischen Mitarbeiterin Anne Schulte und Simon Lütkebohle ist in diesem Jahr neu gestartet und wird gefördert von Engagement Global gGmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Rahmen von weltwärts.

Die deutschen Jugendlichen wohnten während ihres Aufenthaltes in Santo Domingo in den Gastfamilien ihrer Austauschpartner und die Herzlichkeit und Wärme, mit der alle Teilnehmenden von den dominikanischen Gastgebern empfangen worden sind, hat alle sehr beeindruckt. Trotz der kulturellen Unterschiede und sprachlicher Hürden wurde sehr schnell klar, dass die Gruppe sehr gut zusammenpasst und die deutschen Jugendlichen schnell zu neuen Familienmitgliedern geworden sind. Die Jugendlichen haben sich sehr schnell im Alltagsleben in der Dominikanischen Republik eingewöhnt , so dass es für sie normal geworden ist, auf der Fahrt zum nächsten Programmpunkt auch mal den Bus anzuschieben, weil die Batterie gerade eben den Geist aufgegeben hat und ein kleines bisschen Starthilfe brauchte.

Bereits zu Anfang des Aufenthaltes haben die Jugendlichen von dem Biologen und Umweltschützer Luis Carvajal im Rahmen eines Vortrages erfahren, wie gefährlich die Auswirkungen von Plastikmaterialien und insbesondere von Nanoplastik für unseren Organismus, die Biodiversität und die Umwelt sind. Das neu erworbene Wissen und der gemeinsame, themenorientierte Austausch innerhalb der Gruppe, haben die Jugendlichen in ihrer Motivation bestärkt, etwas zu unternehmen und gegen den Plastikmüll aktiv zu werden.
Statt faul am Strand zu liegen, haben die Jugendlichen bei Temperaturen um die 30° und trotz des tropischen Klimas fleißig Müll an den Stränden und auch in den Wohngebieten von Santo Domingo gesammelt und haben damit sehr positives Feedback von den Einheimischen, Touristen oder der kommunalen Stadtreinigung bekommen, die sich über so viel Engagement sehr gefreut haben.
Die deutschen und dominikanischen Jugendlichen sind dem Plastikmüll aber auch auf kreative Art entgegen getreten und haben den Müll innerhalb eines Upcycling-Workshops zu Kunstgegenständen wie Vasen, Spardosen oder Smartphone-Haltern aufgewertet. Auch Jute-Beutel wurden künstlerisch bedruckt und mit aussagekräftigen Slogans wie „Keep the beaches clean“ versehen und dann an Studenten der Freien Universität Santo Domingos verschenkt, um die Studenten zu motivieren, beim Einkaufen auf Plastiktüten zu verzichten.
Neben dem Besuch von verschiedenen Recyclingprojekten, Kakao- und Bananenplantagen, war der Besuch des Recyclinghofs „Cilpen Global“ in Santiago ein weiteres Highlight des Programms, da dieser innovative Recyclinghof in dieser Art einzigartig in der Dominikanischen Republik ist. Der Recyclinghof wird von dem staatlichen Programm „Dominicana Limpia“ gefördert und ist der einzige Ort, an dem in der Dominikanischen Republik Müll getrennt und nach neuesten wissenschaftlichen Studien aus Japan weiterverarbeitet wird. 

Ein ganz besonderes Anliegen der deutschen Jugendlichen war es, ihren ökologischen Fußabdruck aufgrund des Langstreckenfluges auszugleichen und zwei verschiedene Baumarten auf einem Wiederbeforstungsfeld der Fakultät für Agrarwissenschaften zu pflanzen. Für den Klimaschutz haben die Jugendlichen auch hier wieder der Hitze und den brennenden Bissen der tropischen Ameisen getrotzt.
Die Einblicke während des Projektes in das authentische Leben der Dominikaner waren vielfältig und aufgrund der großen Kluft zwischen arm und reich oft auch erdrückend. Aber auch der Spaß kam bei dieser Begegnung nicht zu kurz: Bei Besichtigungen wie z.B. der Tropfsteinhöhlen „Tres Ojos“ oder der wunderschönen Halbinsel „Samaná“ haben die Jugendlichen auch die Gelegenheit bekommen, mehr über das Land sowie seine kulturelle und biologische Vielfalt zu erfahren und natürlich auch die wunderschönen Strände der Karibik mal ganz in Ruhe zu genießen.

Nachdem die deutschen Jugendlichen zumindest die Grundschritte der traditionellen Tänze „Merengue“ und „Bachata“ gelernt haben und beweisen konnten, dass sie damit einen Teil der dominikanischen Kultur mit nach Hause nehmen würden, wurden sie nach dem Abschlussfest von den Austauschpartnern und Gastfamilien mit vielen Tränen, Umarmungen und um viele Erfahrungen reicher verabschiedet. 

Bis zu dem Gegenbesuch der Dominikaner im Sommer 2020 haben sich die Jugendlichen noch viel vorgenommen: Denn neben der Perfektion des Hüftschwungs oder zusätzlichen Sprachkenntnissen möchten die Jugendlichen auch weiterhin auf internationaler Ebene an Strategien für die Lösung der globalen Probleme mit dem Plastikmüll arbeiten und gemeinsam für den Klimaschutz kämpfen. Wer Lust hat, mehr über das Projekt zu erfahren und wissen möchte, wie es weiter geht, kann alle Aktionen der Jugendlichen in folgendem Blog weiterverfolgen: https://santodomingomeetsverl.home.blog/

Dieses Projekt wird gefördert von:
Engagement Global gGmbH im Auftrag des BMZ im Rahmen von weltwärts

Gefördert von

EG-Logo

Mit Mitteln des

BMZ Logo Dom. Rep.

Im Rahmen von

Logo weltwärts
 

Erlebnisreiche Jugendbegegnung in Lettland

Ende September machten sich elf Jugendliche von der Janusz Korczak Gesamtschule Gütersloh mit der pädagogischen Mitarbeiterin des Droste-Hauses Margret Lütkebohle und dem begleitenden Lehrer Stefan Bradt auf den Weg nach Valmiera in Lettland. Seit mehr als 15 Jahren findet ein gemeinsamer Austausch mit zwei Gymnasien in Valmiera in Kooperation mit den lettischen Deutschlehrerinnen Anita Lutere und Olita Nimante erfolgreich statt.

Im Sommer war die lettische Gruppe bereits zu Besuch an der Janusz Korczak - Gesamtschule in Gütersloh, so dass sich viele der teilnehmenden Jugendlichen bereits kannten. Die deutschen Jugendlichen wohnten eine Woche bei Gastfamilien in Valmiera und haben die lettische Kultur und Traditionen, die Geschichte Lettlands und den Alltag näher kennengelernt. Musik und Tanz sind wichtige Teile der lettischen Kultur, die die Jugendlichen unter anderem bei einem Ballettbesuch hautnah erlebten. Auch bei dem Besuch der staatlich geförderten Musikschule in Valmiera konnten sich die Jugendlichen von dem großen Interesse an Musik und dem musikalischen Talent in Lettland überzeugen. Auf dem Programm standen außerdem Stadtführungen in Valmiera, Riga und der Stadt Cēsis, Besichtigung einer Mülldeponie sowie Workshops zu Nachhaltigkeit und „Zero Waste“, das Pflanzen neuer Blumen sowie Unterrichtsbesuche.

Lisa-Sophie Kahmann, Bundesfreiwillige im Droste-Haus, nahm auch an der Begegnung teil, die unter dem Projektthema „Europa das sind wir“ stattfand und zeigte sich sichtlich begeistert: „Ich konnte mir unter Lettland nichts vorstellen und bin total überrascht, wie schön und modern alles ist. Die Menschen sind sehr nett. Ich komme auf jeden Fall wieder.“

Im Technikum in Valmiera, an dem verschiedenste Berufe erlernt werden können, hatten die Jugendlichen z.B. die Möglichkeit verschiedene Ausbildungsberufe kennenzulernen und selber auszuprobieren. Sportliche Aktivitäten wie Tanzen und sportliche Gruppenspiele standen ebenfalls auf dem Programm und die Gruppe konnte das kühle Nass im neuen Schwimmbad von Valmiera im Olympischen Zentrum testen. Nach einem deutsch-lettischen Abend, an dem das kulturelle Wissen der Jugendlichen über das jeweils andere Partnerland getestet wurde und gemeinsam lettische Lieder gesunden wurden, hieß es Abschied zu nehmen von den neuen Freunden und auf nach Riga. Nach einem abschließenden gemeinsamen Ausflug in die dortige Nationalbibliothek sind die Jugendlichen um viele neue Freundschaften und Erfahrungen reicher in die Heimat zurückgekehrt. Das erfolgreiche Projekt mit Lettland wird in 2020 in Zusammenarbeit mit der Janusz Korczak Gesamtschule Gütersloh fortgeführt.

Dieses Projekt wird gefördert durch:
Stadt GT
Stiftung Logo
Rheda-Wiedenbrück
 
„Verantwortung für dich, mich und Europa!“ 

Zu diesem Thema haben sich im November zwölf Jugendliche der Von-Zumbusch – Gesamtschule in Herzebrock-Clarholz (VZG) und 12 Jugendliche der IES San Benito in Laguna zu einer ersten Begegnung auf Teneriffa getroffen. Die Jugendlichen haben bei dieser Internationalen Jugendbegegnung die Möglichkeit bekommen, neue Freundschaften über die Ländergrenzen hinweg zu knüpfen und entdeckt, auf welch vielfältige Art und Weise man Verantwortung übernehmen kann.

Die Übernahme von Verantwortung hat dabei schon im Alltagsleben begonnen: Die deutschen Jugendlichen haben auf Teneriffa in Gastfamilien gewohnt und waren eine Woche lang Teil der kanarischen Familien. Sie haben zum Beispiel beim Abwasch oder beim Vorbereiten des Essens geholfen und wurden gleichzeitig aber auch für ihr Engagement bereits ab dem Moment der Ankunft in La Laguna mit einer großen Herzlichkeit und Gastfreundschaft belohnt. 

Die Jugendlichen haben während dieses Austauschprojektes gezeigt, dass sie auch bereit sind, über das Alltagsleben in der Familie oder in der Schule auch in der Gesellschaft und im Umweltschutz Verantwortung zu übernehmen: Sie haben gemeinsam Bäume gepflanzt, am Strand Müll gesammelt, Protestplakate geben den Klimawandel gestaltet und ein Video gedreht, mit dem sie auf den Klimawandel aufmerksam machen möchten, damit sich mehr Menschen für den Klimaschutz in Europa und weltweit engagieren.

Ein Vortrag der Professorin Dr. Cintia Hernández Sánchez der Universität La Laguna im Rahmen des Forschungsprojektes IMPLAMAC, das die Auswirkungen von Mikroplastik an den Stränden Teneriffas erforscht, hat den Jugendlichen die Folgen unseres Plastikkonsums für die Umwelt und die Tierwelt sehr nah gebracht. Die Jugendlichen durften nach dem Vortrag selbst in die Rolle der Forscher schlüpfen und Mikroplastik klassifizieren und analysieren. 

Johanna Hentschel, Bundesfreiwillige im Droste-Haus, nahm auch an der Begegnung teil und zeigte sich sichtlich betroffen: „Ich werde auf jeden Fall in Zukunft mehr darauf achten, nicht so viel Plastik zu kaufen!“. Dass sich die Übernahme von Verantwortung lohnt, hat sich auch bei der Besichtigung des Tierparks Loro Parque und des Inselvulkans El Pico del Teide gezeigt: Die wunderschöne Landschaft rund um den Nationalpark war ein absolutes Highlight für alle Jugendlichen.

Die Gruppe wurde von den Lehrern der VZG Marian Budde und Javier García sowie der pädagogischen Mitarbeiterin Anne Schulte des Droste-Hauses begleitet. Das Projekt wird von der Europäischen Union über das Programm Erasmus+ gefördert und geht im Sommer 2020 weiter: Im Juni werden die kanarischen Jugendlichen bereits mit großer Vorfreude hier in Ostwestfalen von den Jugendlichen und ihren Familien erwartet. Sie werden dann weiter zum Projektthema arbeiten und machen sich unter anderem auf in die Fahrradstadt Münster, um dort die Stadt nachhaltig mit dem Rad zu erkunden. 
Das Projekt wird gefördert durch
Erasmus+
 

Video der Begegnung