Begegnungen im Ausland

in Lettland

Zu jeder Internationalen Jugendbegegnung zählt auch der Gegenbesuch im Ausland. Wir organisieren die Fahrten, die je nach Wunsch der weiterführenden Schule im Frühjahr oder im Herbst durchgeführt werden und bereiten die Jugendlichen in Seminaren auf ihren Auslandsaufenthalt vor. Nicht immer findet die Übernachtung im Gästehaus oder Hotel statt, sondern in Gastfamilien, um das Leben und den Alltag hautnah kennen zu lernen.

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"Ein Austausch ist wie eine Fahrt mit der Achterbahn. Zuerst will man unbedingt damit fahren und ist sehr fasziniert von der Vorstellung. Dann geht es schnell. Man muss einsteigen und dann kommen die ersten mulmigen Gefühle. Dann gibt es Hochs und Tiefs. Aber es wechselt dann sehr schnell. Am Ende ist man ein bisschen traurig, dass es vorbei, ein bisschen stolz, dass man es überlebt hat, erfreut wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und eigentlich würde man am liebsten sitzen bleiben und noch mal fahren." Verfasser unbekannt
Begegnungen im Ausland

Birte Hornberg-Ersay

Leitung Jugendbildungsstätte, Koordination IJB

Schillingsweg 11
33415 Verl
0 52 46 / 29 73
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Begegnungen im Ausland

Miriam  Kettelhoit

Internationale Begegnungen

Schillingsweg 11
33415 Verl
0 52 46 / 29 73
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Begegnungen im Ausland

Olga Hirsch

Internationale Begegnungen

Schillingsweg 11
33415 Verl
0 52 46 / 29 73
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Begegnungen im Ausland

Anne Schulte

Internationale Begegnungen

Schillingsweg 11
33415 Verl
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Begegnungen im Ausland 2018

in Schweden 2017
in Lettland 2018
in Australien 2017
in Weißrussland 2018
in Polen 2018
in Ungarn Oktober 2018

Siebte Internationale Jugendbegegnung in Schweden
Bereits zum siebten Mal organisierten wir in Kooperation mit dem Städtischen Gymnasium Gütersloh eine Internationale Jugendbegegnung mit der etwa 30 km nördlich von Stockholm gelegenen Solskiftesschule in Åkersberga. 21 Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums verbringen eine Woche vom 01. – 08. Oktober in Schweden und wohnen dort in Gastfamilien. Das Projektthema lautet: "Up for a challenge - dare to be you!". Dadurch haben sie die Möglichkeit den Alltag schwedischer Familien zu erleben. Geleitet wird die Fahrt von Heike Rinke (Dipl.-Pädagogin) vom Droste–Haus und Sedef Wellige, Lehrerin des Städtischen Gymnasiums.

Die Internationale Jugendbegegnung wird gefördert durch:

Erasmus+
 

Erlebnisreiche Jugendbegegnung in Lettland
In den Herbstferien machten sich zwölf Jugendliche aus dem Kreis Gütersloh mit den pädagogischen Mitarbeiterin des Droste-Hauses Anne Schulte auf den Weg zu einem Erasmus+ Austauschprojekt nach Valmiera in Lettland. Bereits seit vielen Jahren findet ein gemeinsamer Austausch mit zwei Gymnasien in Valmiera in Kooperation mit den lettischen Deutschlehrerinnen Anita Lutere und Olita Nimante erfolgreich statt. Im Sommer war die lettische Gruppe bereits zu Besuch an der Janusz Korczak - Gesamtschule in Gütersloh, sodass sich viele der teilnehmenden Jugendlichen bereits kannten. Die deutschen Jugendlichen wohnten eine Woche bei Gastfamilien in Valmiera und haben die lettische Kultur und Traditionen näher kennengelernt. Die Musik und der Tanz sind wichtige Teile der lettischen Kultur, die die Jugendlichen unter anderem bei einem Klavierkonzert und einem Konzert der lettischen Indie-Pop Band „The Sound Poets“ hautnah erleben. Auch bei dem Besuch der staatlich geförderten Musikschule in Valmiera konnten sich die Jugendlichen von dem großen Interesse an Musik und dem musikalischen Talent in Lettland überzeugen. Auf dem Programm standen außerdem Stadtführungen in Valmiera, Riga und der Stadt Tartu im benachbarten Estland, Museumsbesuche sowie verschiedene Workshops zum Thema „Berufliche Möglichkeiten in Deutschland und Lettland“. Im Technikum in Valmiera, an dem verschiedenste Berufe erlernt werden können, hatten die Jugendlichen z.B. die Möglichkeit verschiedene Ausbildungsberufe kennenzulernen. Auch sportliche Aktivitäten wie Tanzen und sportliche Gruppenspiele kamen nicht zu kurz und die Gruppe konnte das kühle Nass im neuen Schwimmbad von Valmiera im Olympischen Zentrum testen. Nach einem deutsch-lettischen Abend, an dem das kulturelle Wissen der Jugendlichen und der Gastfamilien über das jeweils andere Partnerland getestet wurde und gemeinsam lettische und deutsche Lieder gesunden wurden, hieß es Abschied zu nehmen von den neuen Freunden und auf nach Riga. Nach zwei erlebnisreichen Tagen in der Hauptstadt ist die Gruppe glücklich und um viele neue Freundschaften und Erfahrungen reicher in die Heimat zurückgekehrt. Das erfolgreiche Projekt mit Lettland wird in 2019 fortgeführt.
 

Die Internationale Jugendbegegnung wird gefördert durch:

Erasmus+
 

Hier die ersten Bilder der Internationalen Begegnung in Melbourne. Die Gruppe ist gut gelandet und verbringt die erste Woche vor allem am Donvale Christian College in Melbourne. Die Jugendlichen nehmen am Unterricht teil und lernen ihre Gastfamilien durch gemeinsame Aktivitäten besser kennen.

Margret Lütkebohle begleitet die Gruppe von Seiten des Droste-Hauses. 13 Jugendliche haben sich mit den beiden Lehrerinnen Kristin Schmeer und Liisa Feldmann vom Gymnasium Verl auf den Weg Richtung Osten gemacht, um das für uns unbekannte Weißrussland zu besuchen. Die Gruppe zeigt sich begeistert von der Herzlichkeit und Offenheit. Die Gruppe erlebt vor Ort ein vielfältiges Programm und ist auch in der Kunstschule Nr. 1 zu Gast, die im Frühling immer mit ihren Bildern nach Verl kommen.

in Witebsk1
Diese Maßnahme wird gefördert durch
BUND
Stadt Verl
 

CMB-Schüler des beruflichen Gymnasiums zu Gast am Technikum in Wroclaw und Krakau

Begeistert kehrten jetzt zwei Schülerinnen und sechs Schüler vom beruflichen Gymnasium des Carl-Miele-Berufskollegs in Gütersloh und ihre begleitenden Lehrerinnen Frau Vollbach und Frau Grabenstroer von ihrer Reise aus Wroclaw/Krakau zurück. Zum bereits sechsten Mal fand der Austausch mit dem polnischen Technikum und ihrer deutschen Partnerschule, organisiert durch das Jugendaustauschwerk im Kreis Gütersloh e.V. (Droste-Haus Verl), statt.

Diese Begeisterung ist kennzeichnend für die gute Atmosphäre bei den Begegnungen mit den polnischen Jugendlichen, für die fürsorgliche Unterkunft in netten Gastfamilien und Ausdruck für das gut ausgewogene Programm zwischen Schule, Universität und Sehenswürdigkeiten Breslaus. Das Programm wurde von den Deutschlehrerinnen Aneta Bilewicz und Malgorzata Stanczyk des Technikums, welches mit Elektrotechnik, Mechatronik und Informatik ein ähnliches Profil wie das CMB anbietet, vorbereitet.

Besonders beeindruckend fanden die Teilnehmenden die Bootsfahrt über die Oder durch viele der 103 Brücken der polnischen Großstadt, in der sich Tradition und Moderne zu einem sehenswerten Gesamtbild vereinigen. Auch in diesem Jahr waren interaktive Elemente im Programm enthalten, so lernten die Schülerinnen und Schüler bei einer Stadtrallye alle wichtigen Sehenswürdigkeiten rund um den Marktplatz Breslaus kennen. Zu den zahlreichen Besichtigungen der grünen, aufblühenden Stadt zählte unter anderem auch der Besuch des Japanischen Gartens „Pergola“ oder die Museumsbesuche der „Panorama von Raclawice“ sowie das historische Museum im Königschloss zum Thema „1000 Jahre Breslau“. Im Rahmen der Ausstellung wurden über 3000 illustrative Objekte der Breslauer Geschichte seit dem frühen Mittelalter bis zur Gegenwart gesammelt. In der Jahrhunderthalle konnten die jungen Technikerinnen und Techniker bei einem Workshop rund um Architektur und Gebäude viel wichtiges Hintergrundwissen erarbeiten und kreativ anwenden.
Fasziniert waren die Schülerinnen und Schüler vor allem von der zweitätigen Fahrt nach Krakau. Als Highlight zählten hier die Besichtigung des jüdischen Viertels „Kazimierz“, wo eine Synagoge und der jüdische Friedhof, bei denen es für die Reisegruppe durch die Reiseführerin viel historisches Hintergrundwissen zu entdecken gab. Der Besuch der Altstadt, der Burg Wawel und der Universität von Krakau rundeten die Reise abschließend erfolgreich ab.
Die deutschen Jugendlichen lernten in ihren Gastfamilien den polnischen Alltag kennen und gemeinsam gab es in Wroclaw und Krakau sehr viel zu entdecken. Die Schülerinnen und Schüler konnten in den acht Tagen viele Kontakte knüpfen, die beim Gegenbesuch im nächsten Jahr sicherlich noch vertieft werden.

CMB in Polen
Diese Maßnahme wird gefördert durch
Deutsch-Polnisches Jugendwerk
Stadt Verl
 

Auf zum Gegenbesuch nach Ungarn!

Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen kehrten 16 Jugendliche, ihre Lehrerinnen Julia Bultschnieder und Meike Winter vom Städtischen Gymnasium in Gütersloh sowie Margret Lütkebohle und Adrienn Farkas vom Droste-Haus zurück aus Ungarn. Für eine Woche hatten sie sich auf den Weg gemacht, um ihre Freunde in der ungarischen Kleinstadt Szentendre, etwa 20 km nördlich von Budapest gelegen, zu besuchen. Zum vierten Mal bereits wurde der Austausch vom Droste-Haus in Verl organisiert. Bereits im Frühjahr waren die ungarischen Jugendlichen zu Besuch im Kreis Gütersloh. Nun hieß es auf nach Szentendre zu einem Wiedersehen.

Eine Woche wohnten die Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren bei ihren ungarischen Partnerschülern und entdeckten so das Leben in ungarischen Familien. Zu dem Projektthema: „Verantwortung für mich, dich und Europa“ wurde in Budapest die „Unsichtbare Ausstellung“ besucht. Die Jugendlichen konnten nachempfinden, was es heißt nicht sehen zu können. In Kleingruppen gingen sie, begleitet von einem blinden Museumsführer, durch eine „Schwarze Welt“. Man konnte mit den Händen eine Wohnung ertasten und mit Hilfe der Ohren eine Straße überqueren. Im Dunkel-Café konnten ein Getränk und Snacks bestellt und bezahlt werden. 

Die Museumsführer erzählten von ihren Leben und es wurde über den Umgang miteinander diskutiert. Der Besuch in der Hauptstadt Budapest endete am Abend mit einer Schifffahrt auf der Donau. Am nächsten Tag mussten im Öko-Escape-Room ökologische Fragen gelöst werden um den Raum verlassen zu können. Geschafft haben es alle, einige schneller als andere. Der gemeinsame Koch–Workshop „Gesunde Speisen“ begeisterte sehr, es wurde fleißig geschnippelt, gerührt und gegessen. Beim Abschlussfest im Gymnasium der reformierten Kirche wurde mit Hilfe eines ungarischen Tanzlehrerpaars so lange getanzt bis alle außer Atem waren. Die Projektergebnisse wurden auf Plakaten festgehalten. Das Abschiednehmen fiel allen sehr schwer.

Seit 2013 arbeitet das Droste-Haus mit dem ungarischen Partner und dem Städtischen Gymnasium Gütersloh – eine Europaschule - in diesem Projekt zusammen. Die ungarischen Jugendlichen lernen Deutsch in der Schule und wissen sehr viel über Deutschland. Deutsche Jugendliche wissen zunächst eher nicht so viel über Ungarn, seine Sprache und seine Kultur. Mit dieser Begegnung haben die Jugendlichen die Chance genutzt, in ein Land abseits der bekannten Sprachen zu reisen und die Vielfalt Europas zu entdecken.
Und spätestens jetzt, nach Rückkehr der Gruppe nach Deutschland ist klar: das Ziel einander besser kennenzulernen wurde erreicht. Die deutschen und ungarischen Jugendlichen verlebten eine spannende gemeinsame Woche und werden bestimmt weiterhin in Kontakt bleiben. So funktioniert internationale Jugendbegegnung!

Die Maßnahme wird gefördert durch
Erasmus+
Stadt GT