Begegnungen im Ausland

Foto Dom. Rep.

Neues Projekt mit der Dominikanischen Republik

"Kommt mir nicht in die Tüte!"

In diesem Jahr starten wir ein neues Projekt mit unserem Kooperationspartner in der Dominikanischen Republik und dafür suchen wir DICH

Wir möchten Jugendliche ab 17 Jahren aus Deutschland und der Dominikanischen Republik zusammenbringen und gemeinsam vor Ort den Kampf aufnehmen gegen Plastikmüll zum Schutz unseres Planeten und der Paradiese dieser Erde. Wir werden 16 Tage in der Zeit vom 09.08. bis zum 24.08.2019 in der dominikanischen Hauptstadt Santo Domingo verschiedene Workshops und Aktionen machen, um uns dem Thema des verantwortungsvollen Konsums zu nähern. Dabei soll der Spaß und das Kennenlernen der Jugendlichen und der dominikanischen Kultur natürlich nicht zu kurz kommen: Wir werden Santo Domingo erkunden, die Halbinsel Samaná besuchen, die für seine Walbeobachtungsstationen bekannt ist , Kanutouren machen und vieles mehr…Während unseres Aufenthalt werdet Ihr in Gastfamilien untergebracht sein, um die Kultur und Traditionen des karibischen Staates hautnah zu erleben.Im Sommer 2020 ist dann der Gegenbesuch der dominikanischen Gruppe in Verl geplant und auch dann möchten wir viele Aktivitäten zum Umweltschutz mit Euch unternehmen und werden z.B. nach Friedrichshafen ins Klimahaus und ans Wattenmeer fahren. 

Begegnungen im Ausland

Anne Schulte

Internationale Begegnungen

Schillingsweg 11
33415 Verl
0 52 46 / 29 73
E-Mail senden

Bist Du bereit, Verantwortung zu übernehmen für unser Morgen? Und hast Du Lust, mit einer Gruppe von Jugendlichen die Dominikanische Republik zu entdecken? Dann schreib bitte eine E-Mail an Anne Schulte, damit wir Dich über weitere Details informieren können!
Alter: ab 17 Jahren

Teilnehmerbeitrag: 680,- € (unter Voraussetzung einer Förderung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

Die Projektleitung liegt bei Anne Schulte. Sie hat Erziehungswissenschaften und Spanisch studiert und leitet im Droste-Haus den Bereich der Internationalen Jugendarbeit im spanischsprachigen Raum.

 

Begegnungen im Ausland 2019

Zu jeder Internationalen Jugendbegegnung zählt auch der Gegenbesuch im Ausland. Wir organisieren die Fahrten, die je nach Wunsch der weiterführenden Schule im Frühjahr oder im Herbst durchgeführt werden und bereiten die Jugendlichen in Seminaren auf ihren Auslandsaufenthalt vor. Nicht immer findet die Übernachtung im Gästehaus oder Hotel statt, sondern in Gastfamilien, um das Leben und den Alltag hautnah kennen zu lernen. Sie suchen als Schule noch einen interessanten Partner? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

in Spanien Februar 2019
Gedenkstättenfahrt mit dem Gymnasium Verl

Jugendbegegnung in Katalonien

Anfang Februar haben sich 20 Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank Gesamtschule aus Gütersloh mit der Lehrerin Stefania Salamon und Anne Schulte aus dem Droste-Haus zum ersten Mal für ein neues internationales Jugendbegegnungsprojekt auf den Weg nach Sant Celoni in Katalonien (Spanien) gemacht. Nach intensiver Planung und Vorbereitung dieses neuen europäischen Projektes seitens des Droste-Hauses in Verl und den Kooperationspartnern, der AFS Gütersloh sowie des Institut Baix Montseny in Sant Celoni haben die Jugendlichen aus dem Kreis Gütersloh nun eine Woche bei Gastfamilien in der kleinen Stadt in der Nähe von Barcelona, inmitten verschiedener Naturparks und Gebirge verbracht und dort die Gelegenheit bekommen, ihre Sprachkenntnisse zu bessern und tolle Einblicke in den Alltag, die Traditionen und die Essgewohnheiten der Katalanen zu bekommen.

Die Jugendlichen waren zunächst alle sehr aufgeregt, als sie ihre Austauschpartner das erste Mal persönlich getroffen haben, sind aber schnell mit den lebendigen und zumeist temperamentvollen Katalanen warm geworden und haben schnell Freundschaften miteinander geschlossen. Passend zum Thema der Begegnung „Europa – wir entdecken deine bunte Arbeitswelt“ haben die Jugendlichen einen Workshop in dem Energieerzeugungs- und Energieversorgungsunternehmen Endesa S.A. in Barcelona gemacht und haben sich dort mit effizienten Methoden des Energiesparens auseinandergesetzt. Ein besonderes Highlight für die Jugendlichen waren die zwei Besuche in der europäischen Metropole Barcelona, in der sie unter anderem die Sagrada Familia, den Park Ciutadella, den Yachthafen Port Olímpic und das Freilichtmuseum Poble Español besichtigt haben, in dem man originalgetreue Nachbauten spanischer Dörfer aus verschiedenen Epochen finden und etwas über die verschiedenen Kulturen, Feste und Regionen Spaniens lernen kann. 

Ganz besonders waren die deutschen Jugendlichen von der Gastfreundschaft und die herzliche Aufnahme in den Familien beeindruckt und freuen sich nun auf den Gegenbesuch ihrer neuen katalanischen Freunde in Gütersloh im April dieses Jahres. 

Anne in Spanien
 
Diese Maßnahme wurde gefördert durch:
Land NRW Familie
 

Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz
Im Februar machten sich 24 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Verl sowie das vierköpfige Leitungsteam bestehend aus den Lehrern Stefanie Blumental und Norbert Stuckenbrock sowie Susanne Jasper und Margret Lütkebohle vom Droste-Haus auf den Weg zu einer fünftägigen Gedenkstättenfahrt nach Polen. Margret Lütkebohle, pädagogische Mitarbeiterin, kümmerte sich im Vorfeld um die Organisation. „Uns ist es wichtig, dass die Jugendlichen sich mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen. Wir haben bewusst erst den Aufenthalt in Krakau und am Ende Auschwitz gewählt, so dass wir uns der Geschichte Schritt für Schritt nähern“, so Norbert Stuckenbrock. In Krakau setzen sich die Jugendlichen mit der Lebenssituation der Juden während des Zweiten Weltkrieges auseinander. Sie besuchten den Stadtteil „Kazimierz“, erkundeten das ehemalige Krakauer Ghetto und hatten eine Führung im Museum der ehemaligen Schindler Fabrik und der Burg Wawel. In der KZ-Gedenkstätte in Auschwitz wurden die Jugendlichen mit der dort ausgeübten Grausamkeit und der Ermordung von mindestens 1,1 Millionen Menschen in den Jahren 1940 bis 1945 durch die Nazis konfrontiert. Eine fast vierstündige Führung durch das ehemalige Vernichtungslager machte alle sprachlos. Mit Hilfe von Referaten und Rollenspielen setzten sich die Jugendlichen in dem fünftägigen Aufenthalt über Ausgrenzung und Diskriminierung in der Vergangenheit und Gegenwart auseinander. Die Jugendlichen wie auch das Leitungsteam waren sich einig, dass diese Zeit der deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit geraten darf, auch wenn es für uns fast unvorstellbar ist, dass es so etwas Grausames gab.

Gedenkstättenfahrt
Diese Maßnahme wurde gefördert durch:
Land NRW Familie
Stadt Verl