Begegnungen im Inland

Lettland 2017

Viele 100 Jugendliche sind aus dem Ausland bei uns zu Gast. Nicht nur in den Sommerferien empfangen wir internationale Gruppen, sondern auch im Frühjahr und Herbst. Die Pädagogischen Mitarbeiterinnen des Droste-Hauses betreuen die Gruppen und bereiten im Vorfeld über Wochen ein umfangreiches Fachprogramm für den Aufenthalt vor. Wichtige Kooperationspartner für Internationale Begegnungen sind die weiterführenden Schulen. Wenn Sie als Schule Interesse an einer Zusammenarbeit haben, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Neben dem Fachprogramm ist der Aufenthalt in einer deutschen Familie eine wichtige Säule der Begegnung. Wir suchen immer wieder engagierte und interessierte Familien.

Gastfamilie sein - Was bedeutet das?

In erster Linie bedeutet es, seine Türen für jemand Fremdes zu öffnen. Einen Gast aufzunehmen heißt nicht nur einen Schlafplatz zur Verfügung zu stellen und ihm oder ihr etwas zu essen zu geben. Sondern es heißt darüber hinaus, offen gegenüber einer fremden Person zu sein und sogar noch mehr als das: sie an dem eigenen Familienleben teilhaben zu lassen, sie einzubeziehen, sie kennen lernen zu wollen.
In der praktischen Umsetzung sieht das wie folgt aus: 

Unsere Internationalen Gäste kommen im Laufe des Jahres für einen bestimmten Zeitrahmen in einer Gruppe mit 15 bis 25 Jugendlichen. Alle Jugendlichen wohnen in Gastfamilien entweder alleine oder zu zweit. Während dieser Zeit nehmen die Gäste an einem vielfältigen Tagesprogramm des Droste-Hauses teil. Das bedeutet, wochentags sind die Jugendlichen in der Regel von 9 bis 18 Uhr unterwegs, die Abendstunden und Wochenenden stehen den Gastfamilien zur freien Gestaltung mit ihren Gästen zur Verfügung. Vielleicht möchten Sie Ihren Gästen die nähere Umgebung zeigen, Spieleabende veranstalten oder sie zu einer Familienfeier mitnehmen? Oft ist es auch möglich, dass Gastgeschwister (ab 14 Jahren) an Tagesausflügen, z.B. nach Köln oder Münster, teilnehmen können. Sprechen Sie uns einfach darauf an.

Termine 2017

Land Aufenthalt
Jugendliche aus Breslau in Polen 12.03. - 19.03.17 oder vom 02.04. - 09.04.17
Jugendliche aus Australien 25.03. - 24.04.17
Jugendliche aus Witebsk in Weißrussland 25.03. - 02.04.17
Jugendliche aus Schweden 28.03. - 04.04.17
Jugendliche aus Krasnojarsk in Russland 08.05. - 19.05.17
Jugendliche aus Lettland 09.06. - 19.06.17
Jugendliche aus der Schweiz 19.07. - 09.08.17
Jugendliche aus Kairo in Ägypten 22.07. - 11.08.17
Jugendliche aus Wologda in Russland 20.09. - 29.09.17
Gruppe aus Wologda

Architekturstudenten aus Russland zu Gast im Droste-Haus
Bei herrlichem Herbstwetter ist eine russische Studentengruppe aus Wologda am Flughafen in Düsseldorf gelandet Die 13 Studentinnen und Studenten der Polytechnischen Universität Wologda unter der Leitung von Tatiana Rudakova und Irina Kuznetcova sind auf Einladung des Droste-Hauses für neun Tage nach Verl gekommen. Sie alle studieren an der Fakultät für Bauwesen und haben Architektur als Schwerpunkt und bilden den Schlusspunkt des internationalen Jahres in Verl. Droste-Haus-Mitarbeiterin Lilia Frizler hat ein umfangreiches Fachprogramm rund um das Thema Architektur zusammengestellt und begleitet die Gruppe. Die beiden Studenten Aleksei Kosterin und Andrei Riabkov zeigen sich besonders in Dortmund von der Führung rund um den Phoenix-See sehr angetan. „Es ist für uns jungen Russen sehr inspirierend, diese moderne Architektur hier zu erleben, so Andrei. Nur fünf Kilometer von der Dortmunder City entfernt wurden neue Stadtquartiere für moderne Lebens- und Arbeitsformen Wirklichkeit. Phoenix, ein Standort, annähernd so groß wie 300 Fußballfelder, mit hervorragender Anbindung an die City, an Autobahnen und den Dortmunder Flughafen, wird sogar vom Land NRW und von der europäischen Union finanziell unterstützt. Bei weiteren Programmpunkten lernt die Studentengruppe auch die nähere Umgebung kennen und wird bei einem Empfang durch Verls Bürgermeister Michael Esken Fragen zur Stadt stellen können. Da die Gruppe in Gastfamilien untergebracht ist, konnten alle mit Spannung den Wahlsonntag verfolgen und hautnah miterleben. In den nächsten Tagen machen sich fast 100 Jugendliche auf den Weg ins Ausland. Die Gegenbesuche finden in Australien, Polen, Weißrussland, Schweden und Lettland statt.