„From Trash to Treasure“ – gemeinsam für Nachhaltigkeit und Umweltschutz
Nach einer ereignisreichen ersten Begegnung auf Teneriffa im Februar findet derzeit der zweite Teil einer internationalen Jugendbegegnung in Herzebrock-Clarholz statt. Vom 20. bis 27. März 2026 sind 14 Jugendliche aus Teneriffa zu Gast bei ihren Austauschpartner*innen aus Ostwestfalen-Lippe. Eine Woche lang beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Themen rund um Natur- und Umweltschutz, Recycling und Upcycling – ganz im Sinne des Projekttitels „From trash to treasure“. Dabei erfahren sie wie bereichernd und inspirierend internationaler Austausch sein kann.
Das Projekt wird vom Droste-Haus organisiert und von Erasmus+ kofinanziert. Kooperationspartner sind das IES San Benito in San Cristóbal de La Laguna (Teneriffa) und die Von-Zumbusch-Gesamtschule (VZG) in Herzebrock-Clarholz. Die Zusammenarbeit zwischen allen Partnern ist geprägt von Offenheit, Engagement und einem großen Gemeinschaftsgeist. Begleitet wird die Begegnung von Bianca Gallardo Gomez vom Droste-Haus und Christina Fedder von der Von-Zumbusch-Gesamtschule sowie von Ana Diez Casado und Samuel Medina Diaz von der IES San Benito auf Teneriffa.
Ein zentraler Bestandteil der Begegnung ist das Leben in Gastfamilien. Dort erleben die spanischen Jugendlichen den Alltag ihrer deutschen Gastgeber*innen hautnah – bei gemeinsamen Mahlzeiten, Gesprächen auf der Couch und spontanen Aktivitäten. „Gerade diese persönlichen Begegnungen machen internationale Jugendprojekte so wertvoll. Die Jugendlichen erleben andere Lebensweisen unmittelbar und merken schnell, wie viel sie trotz unterschiedlicher Herkunft miteinander verbindet“, sagt Bianca Gallardo Gomez vom Droste-Haus.
Neben der thematischen Projektarbeit steht auch gemeinsames Erleben im Vordergrund: Beim Picknick in der Flora Westfalica nutzten die Jugendlichen das sonnige Wetter für Spiele und Gespräche, in der Bielefelder Boulderhalle bewiesen sie Teamgeist und gegenseitige Unterstützung. Ein Ausflug nach Münster führte sie durch die Geschichte der Stadt und in einen Workshop zum Thema nachhaltiger Ressourcennutzung unter dem Motto „Rettet den Kartoffelsack“. Der Projekttitel der Jugendbegegnung „From Trash to Treasure“ spiegelt dabei die zentrale Idee wider: scheinbar Wertloses neu zu betrachten und ihm durch Kreativität, Zusammenarbeit und bewusstes Handeln einen neuen Wert zu geben.
Beim Besuch des Recyclinghofs Herzebrock-Clarholz erhielten die Jugendlichen spannende Einblicke in die lokale Abfallwirtschaft und diskutierten, wie bewusster Konsum und Recycling zum Schutz der Umwelt beitragen können. Ein besonderer Moment war der Empfang durch Bürgermeister Marco Diethelm, der die Jugendlichen herzlich begrüßte und die Bedeutung internationaler Projekte für Verständigung und Zusammenarbeit betonte.
Gemeinsam anpacken, voneinander lernen, Verantwortung übernehmen – das zeichnet diese Jugendbegegnung aus. In nur wenigen Tagen sind Freundschaften und viele gemeinsame Erinnerungen entstanden. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Begegnung über Grenzen hinweg Verständnis fördert und Europa im Kleinen erfahrbar macht.
Gemeinsam lernen, leben und Umwelt schützen
Seit seiner Gründung setzt sich das Jugendaustauschwerk im Kreis Gütersloh e.V., bei vielen auch als das Droste-Haus in Verl bekannt, für Verständigung und Frieden zwischen Menschen und Völkern ein. Klingt groß zeigt sich aber oft in kleinen, echten Momenten: wenn Jugendliche zusammen lachen, diskutieren, gemeinsam kochen oder über ihre Zukunft nachdenken.
Genau solche Momente fanden vom 08.02. - 15.02.2026 während der Internationalen Jugendbegegnung mit dem Droste-Haus auf Teneriffa statt. Eine Woche lang begegneten sich hier 14 Jugendliche aus Deutschland und 14 Jugendliche von der Insel. Ermöglicht wurde diese Begegnung durch eine Kofinanzierung von Erasmus+.
Austauschpartner vor Ort ist das IES San Benito in San Cristóbal de La Laguna im Norden Teneriffas. Begleitet wurde die Gruppe von Bianca Gallardo Gomez vom Droste-Haus und Christina Fedder von der Von-Zumbusch-Gesamtschule in Herzebrock-Clarholz. Ein Herzstück des Projekts: Die Jugendlichen wohnten in Gastfamilien. Sie tauchten direkt in den Alltag ein mit neuen Essgewohnheiten, anderen Routinen und vielen persönlichen Begegnungen. So entstand Austausch nicht nur im Programm, sondern ganz selbstverständlich im täglichen Miteinander.
Inhaltlich drehte sich alles um Natur- und Umweltschutz sowie Biodiversität. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit Fragen rund um nachhaltiges Handeln, Umweltverantwortung und globale Zusammenhänge und brachten dabei ihre Perspektiven aus unterschiedlichen Lebensrealitäten ein.
Das Programm verband interaktive Workshops zu Umwelt- und Zukunftsthemen, Exkursionen in Nationalparks, bei denen Natur- und Schutzräume direkt erlebt werden konnten und viele gemeinsame Aktivitäten zum Kennenlernen und Zusammenwachsen. So wurde aus Theorie persönliches Erleben und aus einzelnen Meinungen ein echter Austausch. Diese Begegnung war nur der erste Teil des Projektes: Etwa fünf Wochen später findet die Rückbegegnung in Herzebrock-Clarholz statt. Dann reisen die spanischen Jugendlichen nach Deutschland und erleben ihrerseits Gastfamilien, Region, Traditionen und gemeinsame Projektarbeit hier in OWL.
So wachsen aus den Erfahrungen je einer gemeinsamen Woche langfristige Freundschaften und ein ganz praktischer Beitrag zu dem, wofür das Droste-Haus seit über sechs Jahrzehnten steht: Frieden durch Begegnung.
„We take responsibility for our future“
Jugendliche aus Deutschland und Spanien gestalten gemeinsam ihre Zukunft
Seit dem 5. April findet bis zum 12.04.2025 eine ganz besondere internationale Jugendbegegnung statt: Unter dem Motto „We take responsibility for our future“ treffen sich 28 Jugendliche aus Deutschland und Spanien, um gemeinsam an einem Austauschprojekt teilzunehmen, das mehr als nur Begegnung ist – es geht um Verantwortung, Perspektiven und echte Freundschaft. Organisiert wird die vom EU-Programm Erasmus+ Programm geförderte Begegnung vom Jugendaustauschwerk im Kreis Gütersloh e.V., Träger des Droste-Haus in Verl, in Zusammenarbeit mit der Von-Zumbusch Gesamtschule und der spanischen IES San Benito aus La Laguna auf Teneriffa.
Begleitet werden die Jugendlichen von Bianca Gallardo Gomez vom Droste-Haus und Christina Fedder von der Von-Zumbusch Gesamtschule. Die Begegnung ist der Rückbesuch zu einer ersten gemeinsamen Woche im Februar auf Teneriffa – für viele spanische Teilnehmer*innen ist es nicht nur der erste Besuch in Deutschland, sondern auch der erste Flug ins Ausland. Zudem ist es der erste Besuch des spanischen Projektpartners aus La Laguna im Rahmen dieser Kooperation – ein besonderer Moment für alle Beteiligten.
Im Mittelpunkt steht die Projektarbeit zum Thema Verantwortung für die eigene Zukunft. In einem kreativen Medienworkshop arbeiten die Jugendlichen in kleinen internationalen Teams mit einem professionellen Videofilmer Levi Böhnke zusammen. Gemeinsam entwickeln sie eigene Ideen, setzen diese filmisch um und erzählen in ihren Clips, wie sie sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen möchten.
Neben der inhaltlichen Arbeit entdecken die Jugendlichen gemeinsam die Region: Beim Swinggolf auf dem Hof von Bauer Bernd in Borgholzhausen steht der Spaß im Vordergrund, bei der Erkundung von Herzebrock und dem Empfang im Rathaus geht es um das Kennenlernen der lokalen Eigenheiten. Ein Ausflug nach Bielefeld mit einem Workshop in der Wissenswerkstatt und dem Besuch der Sparrenburg rundet das vielfältige Programm ab. Auch ein Besuch im Heimatmuseum Herzebrock steht auf dem Plan.
Den emotionalen Höhepunkt bildet der traditionelle Gastfamilienabend im Droste-Haus: Hier kommen alle Jugendlichen mit ihren Gastfamilien zusammen, genießen ein liebevoll vorbereitetes Buffet mit selbstgemachten Spezialitäten und präsentieren stolz ihre Ergebnisse aus dem Medienworkshop.
Während der gesamten Woche leben die spanischen Jugendlichen bei Gastfamilien – eine Erfahrung, die ihnen nicht nur den Alltag in Deutschland näherbringt, sondern auch intensive persönliche Begegnungen ermöglicht.
Schon jetzt ist spürbar, wie sehr die Jugendlichen seit der ersten Begegnung zusammengewachsen sind. Es entstehen Freundschaften, die weit über die Projektdauer hinausreichen werden. Mit Begeisterung, Offenheit und Neugier gestalten sie gemeinsam eine Woche voller Austausch, neuer Erfahrungen und gemeinsamer Visionen.
Europäischer Jugendaustausch lebt – und junge Menschen übernehmen Verantwortung für ihre Zukunft. Genau jetzt.